LG G7 ThinQ: Der eigensinnige Soundspezialist

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Das aktuellste LG-Smartphone, das G7 ThinQ wurde am 2. Mai in New York vorgestellt und ist seit Anfang Juni auch in Österreich erhältlich. Die Bezeichung ThinQ steht dabei für die AI (=artificial intelligence) Serie von LG. Jedes LG-Gerät, das mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattet wurde (egal ob Kühlschrank oder Fernseher), wird mit diesem namentlichen Zusatz gekennzeichnet. Wir haben uns das neue Smartphone für euch genauer angesehen.

Super-Bright-Camera für maximal beleuchtete Bilder

Eines der interessantesten Features des G7 ist die AI-Kamera. Das intelligente an dieser Kamera? Mit vorgespeicherten Einstellungen erkennt sie unterschiedliche Szenen und sorgt so für den besten Schnappschuss. Eine weitere Neuerung ist die sogenannte Super-Bright-Camera, die selbst bei schlechten Lichtverhältnissen für gute Fotos sorgt. Hardwareseitig setzt LG erneut auf eine Kombination aus Standardlinse und Weitwinkellinse. Damit lassen sich selbst aus kurzer Entfernung weitläufige Motive vollständig auf das Bild bringen.

Bildschirm mit individuellen Konfigurationsmöglichkeiten

Beim Bildschirm geht LG seinen eigenen Weg. Setzen die meisten Hersteller inzwischen auf OLED, bleibt LG aufgrund der höheren Helligkeit bei IPS-LCD und unterstützt das Ganze noch mit einem Super-Bright-Display, das in der Lage ist, eine Helligkeit von 1000 nits (cd/m²) über drei Minuten aufrecht zu erhalten. Vergleichend dazu: Ein aktueller Computermonitor leuchtet mit 300 bis 400nits. Mithilfe dieser Funktion und der verbesserten automatischen Bildschirmkorrektur sind Texte in jeder Situation lesbar.

Designtechnisch orientiert sich das G7 ThinQ an den momentanen Trends am Markt und setzt auf eine Notch, also eine Einkerbung für Frontkamera, Näherungssensor und Ohrhörer, am oberen Ende des Displays. Jedoch spielt LG mit erweiterten Konfigurationsmöglichkeiten des doch gewöhnungsbedürftigen Designs und erlaubt es den Nutzern, den oberen Bereich nach eigenen Wünschen zu konfigurieren.

Boombox-Lautsprecher sorgt für Bass wie in den 80ern

Ein weiteres Highlight: der Sound. Neben einem Boombox-Stereolautsprecher der durch einen eigens dafür entwickelten Resonanzraum einen höheren Lautstärkepegel und mehr Bass erreicht, arbeitet LG auch weiter an der hochwertigen Audiowiedergabe für unterwegs. Die Lautsprecher Buchse bleibt auch dem neuen Smartphone erhalten und oben drauf gibt es noch eine sehr rauscharme Audio-Wiedergabe durch eine Kombination aus Quad-DAC und aktive Geräuschunterdrückung.

Powerbutton für Short-Cut Nutzung

LG setzt auch auf erhöhten Komfort: Das Smartphone verfügt über einen eigenen Google-Assistent-Button und einen Powerbutton, der auch als Short-Cut für die Kamera-App dient. Damit verzichtet LG auf den im Fingerabdrucksensor integrierten Button und sorgt für leichtere Bedienung (zum Beispiel während der Autofahrt).

Softwareupdates in regelmäßigeren Abständen

Auch die Kritikpunkte von früheren Modellen hat sich LG zu Herzen genommen: Die früher recht langen Zyklen für Softwareupdates wurden mithilfe der Entwicklung eines eigenen Software-Upgrade-Centers verbessert.

Wir finden, LG setzt auf jeden Fall Schritte in die richtige Richtung. Ob sie sich jedoch gegen die starke Konkurrenz durchsetzen können, bleibt offen. Der Preis des G7 ThinQ ist mit € 850,- recht weit oben angesetzt. Wir bleiben gespannt, ob das Smartphone auch im Alltag hält was es verspricht.
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